taste. WIChtel Whiskys

Das neue Jahr beginne ich gleich mal mit einem Nachtrag aus dem Alten. Beim Whic Weihnachtswichteln hat Sebastian von whisky emotions meinen Namen gezogen und mir ein super leckeres Päckchen gepackt.

Dabei waren ein Ardmore Port Wood Finish 12 yo. und ein Octomore Masterclass 08.2.

Der Ardmore … 

… ist ein echtes Schmeckerchen! Mit seinen 12 Jahren im ex-bourbon cask und einem ausgedehnten Portfass-Finish kommt er fruchtig, rot, saftig und erfrischend, leicht holzig, aber keineswegs muffig oder trocken daher. Erst im Geschmack taucht die überraschend intensive Holznote dann auf und hat mich persönlich beim ersten mal ganz schön überrumpelt. Mit der Zeit kommen die Frucht- und Holzaromen dann noch deutlicher heraus und verdrängen den Rauch immer mehr. Der hat mich in der Nase aufgrund seiner medizinischen, fast Jod-ähnlichen Eindrücke zunächst an Laphroaig erinnert, der Rauch selbst schmeckt aber eher krautig und angenehm frisch.

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Entsprechend hat der Whisky mich einfach überzeugt. Im direkten vergleich mit dem Ardmore Legacy sogar noch mehr (der Arme kann aber auch nicht wirklich mithalten in dem Vergleich …). Zudem finde ich das PVL äußerst angemessen, mit 40 bis 50 Euro pro 0.7 Liter Flasche ein aus meiner Sicht vollends gerechtfertigter Preis für die Trinkstärke.

Der Octomore … 

… ist mit seinen knappen 8 Jahren bereits ein Dauerbrenner. Super intensive Noten zwischen Fleisch, Salz, Pfeffer, Kohle, Holz und anderen würzigen Aromen knistern mir regelrecht über die Zunge. Er ist lang, ölig und mit bleibendem Eindruck – und (zu meiner ganz persönlichen Freude) super trinkbar! Trotz seiner über 58% vol. donnert er mich nicht in die nächste Ecke, sondern erlaubt mir einen anhaltenden und angenehmen Genuss, vollkommen ohne lästiges ethanolisches in-Flammen-stehen.

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Einen kleinen Knackpunkt gibt es für mich allerdings. Mit 140 Euro aufwärts pro Flasche ist mir die strongly peated Variation von Bruichladdich leider einfach zu teuer. Dann greife ich doch lieber auf den etwas (!) erschwinglicheren Port Charlotte zurück.

Eigentlich wollte ich euch am Ende sagen welcher der beiden mir besser gefallen hat … aber Sebastian hätte keine bessere Auswahl treffen können! Beide sind so unterschiedlich und dennoch gleich grandios, jeder auf seine Art. Was für ein toller Jahresstart der mich auch gleich wieder daran erinnert hat, wie bunt die Geschmackswelt des Whisky doch ist – und wieso ich sie deshalb so liebe! Danke auch nochmal an Whic für’s organisieren dieser tollen Aktion 🙂

Änderungen, Irrtümer und Schreibfehler vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit. Freiwillig eingefügte Werbung, da Namensnennung.
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